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13.12.2018 : 18:46
Die Kirche in Kürnbach.
Die Christuskirche in Eppingen.
Das Gemeindezentrum in Sinsheim

Ein neuer Bezirk mit alten Bekannten

[Stand Dezember 2011]

Bezirk Kraichgau

Noch gibt es ihn nicht, den Bezirk Kraichgau. Aber er ist auf einem guten Weg. Am 11. Oktober haben die Bezirkskonferenzen Eppingen/Sinsheim und Bretten/Kürnbach die Weichen für den neuen Bezirk Kraichgau gestellt. Die Gemeinde Heidelsheim wird an den Bezirk Bruchsal/Kraichtal überwiesen. Die Gemeinde Ruit wechselt zum Bezirk Knittlingen/Bauschlott (sofern dieser Bezirk stimmt) und die beiden Bezirke im Kraichgau bilden einen neuen Gemeindebezirk mit voraussichtlich drei Gemeinden (Kürnbach, Sinsheim und Eppingen). Alle Beschlüsse treten am 1. Januar 2012 in Kraft und wurden mit großer Mehrheit, wenigen Enthaltungen und ohne Gegenstimmen gefasst.

Langer Weg

Damit kommt ein langer Prozess zum Ziel, der 2005 mit der Jährlichen Konferenz in Frankfurt-Hofheim begann. Geringer werdende Spielräume sollten durch eine engere Zusammenarbeit in den Regionen und durch eine Reduzierung der hauptamtlichen Kräfte erreicht werden. So sollten neue Energien in der eigenen Region, aber auch an anderen Stellen unserer Konferenz frei werden.
Die Bezirke Bruchsal/Kraichtal, Eppingen/Sinsheim und Kürnbach/Bretten diskutierten bereits im Jahr 2006 ohne Zeitdruck mögliche Lösungen. Einige Alternativen wurden bewusst verworfen. Anderes schien gut möglich. Letztlich entspricht das heutige Ergebnis den Ideen aus dem Jahr 2006. Zwar verursacht die Neustrukturierung auf dem Bezirk Bretten/Kürnbach die größten Veränderungen. Aber die Veränderungen als Ganzes erscheinen nur sinnvoll, wenn alle drei Bezirke im Blick sind. Insofern ist auch der Bezirk Bruchsal/Kraichtal davon betroffen.

Neue Dienstzuweisung 2012

Wesentlicher Bestandteil der Veränderung ist die Reduzierung der hauptamtlichen Kräfte in der Region von bisher vier auf 3,5. So streben wir im Sommer 2012 eine Neubesetzung der Kürnbacher Pastorenstelle mit einer 50%-Kraft an. Das Kabinett weiß um unsere Planungen und wir hoffen, dass sich das wie geplant umsetzen lässt. Insbesondere streben wir an, dass die neue Kraft in Kürnbach auch ihren Wohnort hat. Wir bitten die Gemeinden schon jetzt darum, dass sie für eine zukunftsfähige Dienstzuweisung beten. Das neue Team der Hauptamtlichen wird für den ganzen Bezirk verantwortlich sein. Schwerpunkte ergeben sich aus den Wohnorten und den Begabungen.

Veränderungsbereitschaft

Manche Veränderung mag hier und da größere Sorgen ausgelöst haben. Dafür muss Verständnis da sein. Es hat unter anderem dazu geführt, dass die geplanten Schritte mehrfach und gründlich diskutiert wurden. Ohne Krisen gibt es keine positiven Veränderungen. Möglicherweise werden wir nach einigen Monaten und Jahren auch feststellen, dass die Veränderungen in der Arbeit der Gemeinden vor Ort gar nicht so gewichtig waren. Lebendige Beziehungen lassen sich durch Strukturveränderungen weder abbrechen noch beflügeln. Dennoch werden hier und da Zumutungen auszuhalten sein, die nur mit dem Blick auf unser gemeinsames Ziel zu tragen sind.

Nächste Schritte

Den ersten Schritt haben wir bereits gemacht. Der neue undefinedGemeindebrief ist vom zukünftigen Bezirk verantwortet. Bis zur konstituierenden Bezirkskonferenz am 9. Februar 2012 in Kürnbach (19.30 Uhr) wählen die Gemeinden jeweils drei Vertreter (Ruit ggf. zwei) in die Bezirkskonferenz. Gleich am darauffolgenden Sonntag, den 12. Februar 2012, wollen wir um 14.30 Uhr in Kürnbach einen gemeinsamen Bezirksgottesdienst feiern, bei dem wir den Übergang und die Neukonstituierung angemessen begehen wollen. An diesem Sonntag soll insbesondere die Möglichkeit zur Begegnung mit den Gemeinden in der Region Kraichgau sein.
Am 13.-15. April 2012 (eine Woche nach Ostern) geht es dann zur Bezirksfreizeit ins Monbachtal bei Bad Liebenzell. Wenn genügend Voranmeldungen da sind, können wir das Haus in den kommenden Tagen fest buchen.

Markus Ebinger/Uwe Kietzke